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INSPIRING LABELS

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Willkommen auf der Sonnenseite — Das Motto des REH4 im Kleinbasel. Denn auf der Kleinbasler Seite, scheint die Sonne am schönsten. Und längsten. Nur hier gibt es unvergleichliche Sonnenuntergänge am Rhein. Diese Lebensfreude und die Kreative Energie des REH4 exportieren wir. Und importieren es in die ehemalige Galerie Beyeler.

Mit dabei sind Labels aus der ganzen Schweiz und junge Shops aus dem REH4. Im vorderen Showroom zeigen wir im Juni die Arbeiten von LES COTELETTES. Les Cotelettes sind die Vegetarierin, Luzia Vogt, und die zwei Karnivoren, Stephanie Hensle und Natalie Luder.
Ausgangspunkt für diese Zusammenarbeit ist die Überzeugung, dass ein Thema spannender wird, wenn es verschiedene Meinungen und Ansätze zusammen führt. „Les Cotelettes“ setzen ein Thema, dazu entwickelt jede der drei Arbeiten, die sie dann in Dialog zueinander setzen.

  
Natalie Luder                                                  Luzia Vogt

 


Stephanie Hensle

Natalie Luderselbst über ihre Arbeiten:
Mit meinen Arbeiten untersuche ich den Stellenwert von Schmuck und seinen Materialien in unserer Gesellschaft und betreibe in diesem Sinne eher Schmuckforschung als marktorientiertes Schmuckdesign.

Ausgangspunkte sind dabei oft Themen aus der Kulturgeschichte des Essens. Die Gegenüberstellung von Schein und Sein oder auch von Natur und Kultur ergeben Aspekte, die mich immer wieder faszinieren und die sowohl im Zusammenhang mit Nahrung, aber auch mit Ornamenten auftauchen.

Der Geist des Zuckers und des Ornaments sind vergleichbar, das Eine ist ein Gaumenkitzel, das Andere ein Augenschmaus. Die unzähligen Rezepte, die es gibt, beweisen unseren entwickelten Geschmacksinn. Doch kann man über guten Geschmack streiten?
Der Ausdruck “man ist, was man isst” beschreibt eine identitätsstiftende Komponente, die auch dem Schmuck eigen ist. Im Sinne einer Trophäe übernimmt der Träger beispielsweise die Eigenschaften des erlegten Tieres und brüstet sich mit der heroischen Jagdgeschichte. Dabei kann man sich natürlich auch mit fremden Federn schmücken, das hingegen ist wiederum eine Frage des Stils.